Die Klassenfahrten der 5b
Klassenfahrt nach Rollesbroich
Vivian Baier
Klassenfahrt der Klasse 5b nach Rollesbroich vom 20.4-22.4.2010
Bericht über eine Waldwanderung mit dem Förster
Wanderung zur Kalltalsperre und Besichtigung
Klassenfahrt der Klasse 5b nach Rollesbroich vom 20. – 22. 4 2010
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b sind vom 20.- 22.4.2010 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Stelzer und Herrn Kreft in die Eifel ins Landschulheim nach Rollesbroich gefahren.Wir hatten eine schöne harmonische Fahrt, die sowohl den Schülern als auch den Lehrern viel Spaß gemacht hat. Wir haben viel Zeit gemeinsam mit Aktivitäten draußen in der Natur (zum Glück hat das Wetter mitgespielt), aber auch mit Spielen, Holzarbeiten, Tagebuchschreiben etc. drinnen im Landschulheim verbracht und sind dabei als Gruppe zusammengewachsen, nicht zuletzt auch durch unseren gelungenen Rollesbroichabend mit Diashow im Musikraum unserer Schule mit Eltern und Geschwistern.
Bericht über eine Waldwanderung mit dem Förster
Am 20. und 21.4.2010 ist jeweils eine Gruppe mit dem Förster Herrn Melchior und seinem Hund Bettina in den Wald gewandert.Die andere Gruppe hat Holzarbeiten mit Theo gemacht.Herr Melchior hat uns einen Holunderast abgeschnitten und dann sind wir einen Abhang, zum Kallbach, hinuntergegangen. Als wir unten waren, haben wir das Mark im Holunderast mit einem kleinen Stock heruntergedrückt und so einePfeife aus dem Holunderast gemacht. Als dann alle fertig waren,sind wir zum Bach gegangen.Einige sind auch in den Bach gefallen.Auf dem Rückweg zum Schullandheim sind wir einen Berg hochgestiegen und haben eine Pflanze probiert,die nach Marzipan geschmeckt hat.Danach haben wir uns von Herrn Melchior verabschiedet.
Holzarbeiten mit Theo
Am 20. und 21.04.10 waren wir ja immer in zwei Gruppen aufgeteilt. Wahrend die eine Gruppe mit dem Förster im Wald war, war ich mit meiner Gruppe zuhause im Landschulheim. Als Erstes haben wie einen Mann namens Theo kennen gelernt.
Er hat uns erklärt und gezeigt, wie man aus Steinen und Aststückchen eine Kette basteln kann.
Ein Schmuckstück für eine echte Trapperin oder einen Trapper aus der Eifel.
Zuerst durften wir uns die Steine, Holzstückchen und eine Lederschnur aussuchen. Anschließend bekamen wir Schleifpapier und eine Unterlage zum Arbeiten und dann ging’s los. Wir haben geschliffen und poliert, dass es nur so staubte. Theo hat uns fertige Ketten gezeigt dann vorgemacht, wie man Steine und Holzteile auf die Kette fädelt. Das hat riesigen Spaß gemacht und es sind ganz tolle Halsketten geworden.
Die mit der Kette fertig waren, durften sich einen Stock aussuchen, den Theo von Haselnuss-sträuchern abgeschnitten hatte. Er zeigte uns, wie mir mit einem superscharfen Schnitzmesser Muster in die Stöcke schneiden können. Keiner hat sich in den Finger geschnitten, alle waren vorsichtig. So sind viele schöne Wanderstöcke entstanden. Einige haben sogar ihre Namen in die Stöcke geschnitzt. Als die Wandergruppe zurück war, haben wir noch schnell aufgeräumt und uns natürlich von Theo verabschiedet. Danach gab es Abendessen. Wandern und arbeiten machen hungrig.
Ralley durch Rollesbroich
Am zweiten Tag haben wir abends nach dem Abendessen eine Ralley gemacht. Zuerst hat uns Frau Stelzer in fünf Gruppen aufgeteilt. Anschließend bekam jede Gruppe ein Blatt, auf dem ein paar Orientierungshilfen und ganz viele Fragen standen, die wir lösen mussten. Im Abstand von fünf Minuten wurden wir losgeschickt. Unsere Gruppe wurde als zweite losgeschickt. Wir starteten am Schulheim und dort war auch das Ziel. Wir gingen los und kamen an zwei Kindern vorbei. Sie haben uns zuerst ein bisschen geärgert und mit Steinchen beworfen. Aber sie haben uns auch ein bisschen geholfen. Nun gingen wir weiter und fragten zwischendurch ein paar Eingeborene. Als wir alles hatten, gingen wir zurück zum Schulheim. Oh, wir hatten nicht gut gelesen und hatten den Zweig und den Stein vergessen, die wir mitbringen sollten. Wir suchten noch schnell auf dem Gelände vom Landschulheim den runden Stein und den 1-Meter-Stock. Puh, Glück gehabt, denn wir haben beides noch gefunden. Nun mussten wir unsere Ergebnisse abliefern. Und am nächsten Morgen erfuhren wir, wer das Gewinnerteam war. Und es war leider nicht unsere Gruppe. Die Sieger erhielten viele Süßigkeiten und die zweiten und dritten Plätze bekamen nur 1-2 Colafläschchen aus Fruchtgummi.
Wanderung zur Kalltalsperre und Besichtigung
Am 21.4. haben wir die Mauer der Kalltalsperre besichtigt. Wir mussten ungefähr 20 Minuten gehen, bis wir dort ankamen. An der Talsperre angekommen, begrüßte uns Herr Braun, der uns durch die Staumauer führte. Zuerst aber erklärte er uns das System, das die anderen Talsperren (Rursee) mit der Kalltalsperre verbindet und welche Städte Wasser zur Versorgung aus der Kalltalsperre erhalten. Zum Beispiel wird es in Aachen nicht gebraucht. Dort sorgt die STAWAG mit ihrem eigenen System für Wasser. Danach sind wir in die Staumauer hineingegangen. Während wir die 218 Stufen hinuntergingen konnten wir auch der rechten Seite ganz leicht Sickerwasser hören, das in die Mauer eindringt. Durch die Staumauer führen ganz viele Rohre, durch die das Sickerwasser abfließt. Herr Braun erklärte uns noch einige Sachen über Staumauer. Unter anderem auch, dass erst 2002 renoviert worden ist. Als wir wieder nach draußen kamen, zeigte uns Herr Braun, wo das Wasser , das durch die Rohre floss, wieder zum Kallbach kommt. Natürlich mussten wir den ganzen Weg wieder hinauf. Nur dieses Mal waren es nur 199 Stufen. Wir bedankten uns bei Herr Braun und gingen zurück zur Herberge. Insgesamt war es ein schöner Tag, wo wir viele interessante Dinge erklärt bekommen haben.
Unsere Nachtwanderung

