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Sanitäts-AG der David-Hansemann-Realschule, Aachen, erlebte realitätsnahe Notfälle

Posted by HG Gerhards (hgg) on 27.01.2009
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Schule einmal anders

Sanitäts-AG der David-Hansemann-Realschule, Aachen, erlebte realitätsnahe Notfälle

Sanitäts-AGWährend sich die meisten Schüler ausschliefen, trafen sich am vergangenen Samstagmorgen neun Schülerinnen und Schüler der David-Hansemann-Realschule schon um 7.30 Uhr und fuhren nach Krefeld, um sich in Erster-Hilfe fortzubilden.  Nach der Begrüßung durch Herrn Christian Baumann, Jugendreferent, der Aachener Malteser, begann die Ausbildung an sieben Stationen mit realitätsnahen Unfallsituationen:
Ein Chemieunfall: Es hat eine Verpuffung gegeben, zwei Schülerinnen liegen am Boden mit schweren Gesichtsverletzungen; eine Andere sitzt benommen auf dem Stuhl und kann nicht mehr hören. Jetzt muss gehandelt werden. Notfall einschätzen, Notruf absetzten, Verbände anlegen und natürlich seelische Betreuung leisten, bis der Rettungswagen kommt.
Im nächsten Zimmer hört man eine Motorsäge kreischen, Schreie, zwei Verletzte, eine Hand ist abgesägt. Was macht man zuerst? Im Team müssen die erste Hilfemaßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Was geschieht mit der abgetrennten Hand? Was  ist mit dem Stumpf des Verletzten?
Doch es kommt noch schlimmer. Draußen, bei klirrender Kälte, ist ein Zelt aufgebaut. Ein Autofahrer sitzt bewusstlos hinter dem Steuer; ein Fahrradfahrer, ein Motorradfahrer und eine bewusstlose Person liegen am Boden. Zwei Teams aus unterschiedlichen Schulen müssen Entscheidungen treffen.  Dann kommt die Hinweis: "Der Bewußtlose atmet nicht mehr". Also Herz-Lungenmassage. "Sollen wir wirklich die Kleidung zerreißen ?" Eine Puppe wird schnell gegen den menschlichen Körper ausgetauscht. Alle Maßnahmen, die die Schüler treffen, werden protokolliert und ausgewertet. In der Nachbesprechung gibt es keine Noten, aber doch Kritik. "Der Motorradfahrer wäre Euch gestorben, es ist keiner bei ihm geblieben, nachdem Ihr ihn in die stabile Seitenlage und in eine Decke gehüllt  habt".
"Ihr habt das Warndreieck nicht aufgestellt."; die Verletzten waren wichtiger.
Aber hier geht es nicht ums kritisieren. Mut machen ist die Devise. Denn hätte es ein Erwachsener in so einer realen Stresssituation besser gemacht?  Wohl kaum.
Nach diesem Tag intensivem Erste-Hilfe-Training sind die Teams zusammengewachsen, verteilen die Aufgaben sinnvoll, sprechen sich ab und werden zukünftig selbstbewusster und mit mehr Kenntnissen auf Unfallsituationen reagieren können.
Erschöpft, aber um viele Erfahrungen reicher, treten Frau Kneese, Referendarin,  Melanie, Julia, Lorena, Matthias, Patrik, Martin, Gregor, Philipp, Thomas und Frau Lamm, die seit den Herbstferien als Lehrerin die neu ins Leben gerufene Sanitäts-AG an der David-Hansemann-Realschule leitet, die Heimreise an. Es war spannend, lehrreich und hat allen viel Spaß gemacht. Und die Schule? Sie hat ein tatkräftiges Team, das in der Schule, nicht nur in den Pausen, Erste-Hilfe leisten kann.
 

 

Letzte Änderung: 03.02.2009 um 12:32

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