David-Hansemann-Schule, Aachens Realschule im Herzen der Stadt

"Alt trifft Jung"
Unterrichtsprojekt der David-Hansemann-Realschule

(Alle Bilder werden vergrößtert wenn man sie anklickt)

"Alt trifft Jung" hieß ein aktuelles Unterrichtsprojekt, des Sozialwissenschaftskurses, der Klasse 9e.
Die eigentliche Idee, stammte von der Leiterin des Sozialen Dienstes im Pullheimer Caritas-Seniorenzentrum in Köln, Claudia Lohmann.
Die Klasse 9e war begeistert und kurz darauf konnten die Vorbereitungen beginnen.
Es wurde jeweils immer ein Gruppenpaar gebildet, ein Junge und ein Mädchen, diese dann gemeinsam einen, für ihre Betreuungsperson geeigneten Stadtplan ausarbeiten sollten.

Zusammen erstellten sie klein verfasste Steckbriefe mit Fotos, die sie dann im voraus den älteren Herrschaften nach Köln schickten.
Infolge einer kleinen Umfrage in der Klasse, während der Vorbereitungen, sah man das die einzelnen Gruppen mit Spaß an die Sache heran gingen und besonderen Wert auf die jeweiligen Interessen ihrer Betreuungspersonen legten."Wir haben uns ausführlich die Interessen unserer Person angeschaut und so einen, hoffentlich, passenden Stadtgang überlegt."
Doch damit die 9e am Projekttag fit und geübt sein sollte, musste das Ganze erst einmal geprobt werden, denn mit klapprigen Rollstühlen in der Aachener Altstadt, ist das gar nicht so einfach!
Neben der laufenden Unterrichtsreihe, in der den Schülern, intensiv,  der Umgang mit körperlich kranken oder dementen Menschen, sowie die Bedeutung des alt-seins in Deutschland,  beigebracht wird, wurden der Klasse am Donnerstag,dem 11.05.06, in der ersten bis zur dritten Stunde, 13 Rollstühle zu einer Probefahrt, zur Verfügung gestellt. Dies ermöglichte uns die "Reha-Zentrum Düsseldorf AG".

Im Wagen zu sehen ist der Rollstuhllieferant, Herr Koppermann

Am Donnerstg um 8.00 Uhr, traf sich die Klasse am Lindenplatz, zur Rollstuhlübung.
Die Rollstühle kamen wie geplant um 8.15 Uhr an und es ging ans Ausladen und Aufbauen.

Nach ungefähr 20 Minuten Aufbau und Besprechung konnte es dann endlich losgehen. Da jedes Paar nur eine Stunde Zeit für seinen geplanten Stadtgang hatte, bedurfte es genau organisiertem Ablauf, denn die Zeit erwies sich als knapp bemessen.

                        

 

Wegen des meist genannten Allgemeininteresse, durfte ein Besuch im Dom, sowie Elisenbrunnen natürlich nicht fehlen.

                         

Damit Rollstuhlinsassen problemlos den Dom besuchen können, gibt es an der Hinterseite des Domes einen Spezialeingang.

Allmählich, gegen 10.00 Uhr, trafen die Schüler nach und nach wieder am Lindenplatz ein, wo schon der Rollstuhllieferant und die Klassenlehrerin Frau Koch auf sie warteten.

Kurzer Hand wurden die Rollstühle im Wagen verstaut und ein Erinnerungsfoto von Allen wurde geschossen.

So nahm auch diese Erfahrung schon bald ein Ende!

Empfindungen

Nach diesem/er ereignisreichem/en Stadtrundgang/- bzw. Stadtfahrt, wurde Einigen erst einmal wirklich bewusst, wie schwierig und anstrengend es ist, sich selbstständig mit einem Rollstuhl zu bewegen. "Aus normalen alltäglichen Dingen, werden manchmal unüberwindbare Hindernisse!"#

Die Folgerung dieser neuen Erfahrung wurde von der Mehrheit positiv empfunden, und mehrere haben nun ein neues, anderes Meinungsbild über Rollstuhlfahrer!

 

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