David-Hansemann-Schule, Aachens Realschule im Herzen der Stadt

1933

Die Unterrichtsstunden pro Woche betrugen je nach Schuljahr 31-35 Stunden. Die Schülerzahl stieg ab 1933 wieder an (434 Schüler).

ab Ostern 1937

Englisch wurde nun anstelle von Französisch die 1. Fremdsprache. 97,1% der Jungen gehörten der Hitlerjugend an.

1939

wegen des Kriegsbeginns blieb die Schule vom 8. -24. September geschlossen, vom 8. -13. November erneut, da die Schule mit Truppen belegt war. Bei Kriegsbeginn wurden auch Lehrer der Knabenmittelschule eingezogen. Bis jetzt erfolgte die Nummerierung der Klassen rückläufig von 6 nach 1 (1 = Abschlussklasse), ab jetzt umgekehrt: von 1 nach 6 (6 = Abschlussklasse).

ab Schuljahr 1940 /41

Aus der Chronik sind nachträglich mehrere Blätter herausgerissen worden, vermutlich um nationalsozialistische Spuren groß zu beseitigen.- Statt "Förderklassen" hieß es nun "Aufbauklassen",die jetzt vierjährig (7. - 10. Schuljahr) waren. Den 16 Klassen standen nur noch 15 hauptamtliche Lehrer zur Verfügung, was eine starke Einschränkung des Unterrichts bedingte. Es wurden 5 - 7 Pflichtstunden gekürzt. Das Schuljahr endete bzw. begann ab jetzt im Sommer statt wie bisher zu Ostern. Das Fach Religion, das bisher an 1. Stelle in der Fächer- Tafel stand, rutschte an die letzte Stelle, dagegen "Leibeserziehung" von unten auf den 1. Platz.

10.07.1941

Bei einem Bombenangriff wurde das Schulgebäude stark beschädigt. Nach der Instandsetzung begann der Unterricht erst wieder am 18.08. 1941.

1943

Durch Zusammenlegung von Klassen schuf man sog. "Großklassen", und zwar aus Lehrermangel. - Die Schüler der oberen Klassen erhielten eine Ausbildung als Flakhelfer. Sie mussten auch in den Ferien Dienst tun.

1944

Viele Schüler der oberen Klassen wurden für den Arbeitsdienst und den Volkssturm abgeholt. Infolge der Kämpfe um Aachen schloss die Schule am 4. September (Schülerstand: nur noch 368). Die Eroberung Aachens war am 21. Oktober 1944. Das Schulgebäude war erneut getroffen worden.

Ab Nov. 1946

Der Unterricht begann allmählich wieder. Die Jungen- und Mädchenmittelschule teilte sich das Gebäude in der Sandkaulstraße (bis März 1949), obwohl das Gebäude stark beschädigt  war (ohne Glasscheiben und Heizung, stark verschmutzt). Der Anteil der auswärtigen Schüler stieg von Jahr zu Jahr an.

Herbst 1949

Der zerstörte Teil des Schulgebäudes wurde wieder aufgebaut.

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