David-Hansemann-Schule, Aachens Realschule im Herzen der Stadt

1950

Die Knabenmittelschule war der meistbesuchte Schultyp Aachens (730 Schüler). Allerdings fand auch nachmittags (bis 18.30 Uhr) Unterricht statt.

Anfang der 50er-Jahre

Als Berufsziele nannten die Abgänger: 1. 3-jährige Lehrzeit mit anschließendem Besuch einer Fachschule (Maschienenbau-, Staatsbau-, Textilingenieurschule usw.) ,2. mittlere Beamtenlaufbahn( Post, Bahn, Polizei) ,3. Kanzleikräfte bei Notaren und Rechtsanwälten.

1951

Die Schule feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Mit dem Jubiläum erfolgte die Umbenennung der Schule bzw. des Schultyps in Realschule. Etwas später erhielt die Schule den Namen: David-Hansemann-Schule, Realschule für Jungen. Sie war damals mit 850 Schülern die größte Schule Aachens.

1957

Die meisten Realschulabgänger äußerten als Berufswunsch, in einer Behörde oder im Großhandel unterzukommen. - Die Direktoren der 50er Jahre waren : die Herren Sinderen, Loogen und Steffens.

September 1957

Infolge einer Grippe-Epidemie verzeichnete die Schule schließlich 161 Krankmeldungen unter den Schülern.

26.10.1957

Das Schullandheim Haus Loh wurde eingeweiht. Die Fahrt dorthin erfolgte mit der ASEAG, Linie 25, von Aachen nach Stolberg für 0,80 DM. Der Pensionspreis betrug 3,50 DM pro Tag.

1964

Die Schule besaß nun 588 Schüler.

Frühjahr 1965

Direktor Josef Gatzweiler löste Direktor Josef Steffens ab.

ab 1966

Die Realschulabsolventen konnten ab jetzt in gymnasialen Aufbauzügen zum Abitur geführt werden. - 25% der Realschulabgänger strebten noch eine "höhere Ausbildungsstufe" an, 35% den Ingenieurberuf, 4% wollten Handwerker und 11% Beamte werden.

1966/67

Zwei Kurzschuljahre bedingten die Umstellung des Schuljahrsbeginns wieder auf den Sommer.

1969

 Zwei Gebäude in der Nähe der DHS wurden, um Platz für die Schulerweiterung zu schaffen, abgerissen.

1970

 Die Baumaßnahmen zur Erweiterung der DHS begannen. Sie umfasssten den Neubau der Turnhalle, den Anbau für naturwissenschaftliche Räume, 3 Klassenräume und die Aula. Der Altbau wurde gründlich renoviert. Zwischendurch musste Schichtunterricht (vor- und nachmittags) abgehalten werden. Als Ausweichquartiere dienten 2 Baracken und 3 Klassenräume in einem ehem. Fabrikgebäude in der Heinzenstrasse.

1973

Die Koedukation wurde eingeführt. Dadurch mussten Mädchentoiletten eingebaut werden; später sollten die Probleme wegen eines Textilraumes und einer Lehrküche geklärt werden. Durch Gründung der Gesamtschulen und den größeren Zulauf zu den Gymnasien schwand die Bedeutung der Realschulen. In den 80er-Jahren wurden 3 Realschulen geschlossen: Brand, Kornelimünster, Anne-Frank-Schule in Laurensberg.

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